Montag - Sonntag von 8.00 bis 21.00 Uhr +49 176 871 680 37

Estrich-Dämmschicht-Trocknung: Feuchtigkeit nachhaltig bekämpfen

Dringt Feuchtigkeit nach einem Wasserschaden in die Estrich-Dämmschicht ein, kann sich diese langfristig zu einer Kostenfalle für den Besitzer und zu einer erheblichen Gefahr für das Gebäude entwickeln. Um Langzeitschäden und horrende Reparaturkosten zu vermeiden, sollte im Falle eines solchen Feuchtigkeitsschadens die Estrich-Dämmschicht-Trocknung angestrebt werden. Für die Estrich-Dämmschicht-Trocknung kommen unterschiedliche Verfahren zum Einsatz, die alle jedoch das gleiche Ziel verfolgen. Sie ziehen die Feuchtigkeit aus den betroffenen Materialien. Heute finden vorwiegend das Überdruck- und Unterdruckverfahren Anwendung.

Estrich-Dämmschicht-Trocknung mit dem Überdruckverfahren

Das Überdruckverfahren galt bei der Estrich-Dämmschicht-Trocknung lange als beliebte Wahl. In die betroffene Dämmschicht werden zunächst Kernbohrungen mit 50 mm Durchmesser eingebracht. Durch diese Bohrlöcher ist es möglich, die trockene und warme Luft in die feuchten Schichten zu leichten. Sie kann die hier vorhandene Feuchtigkeit aufnehmen. Die geschaffenen Dehnungsfugen geben die Feuchtigkeit wiederum an den Raum ab. Ebenso ist der Austritt von Schimmelpilzsporen möglich. Dadurch kommt dieses Verfahren zur Estrich-Dämmschicht-Trocknung heute nur noch selten zur Anwendung.

Das Unterdruckverfahren bei der Estrich-Dämmschicht-Trocknung

Als zweites Verfahren kann bei der Estrich-Dämmschicht-Trocknung das Unterdruckverfahren eingesetzt werden. Auch hier werden spezielle Bohrungen vorgenommen. Über diese Bohrungen kann die feuchte Luft schließlich abgesaugt werden. Über vorhandene Dehnungsfugen strömt die trockene und warme Raumluft in die Dämmschicht. Das Unterdruckverfahren kann als Estrich-Dämmschicht-Trocknung auch dann eingesetzt werden, wenn es sich um einen alten Wasserschaden handelt. Da die Feuchtigkeit über die Schläuche nach außen transportiert wird, können somit aber auch vorhandene Mikroorganismen und Schimmelsporen aus den feuchten Bereichen abgesaugt werden. Das Unterdruckverfahren ist auch als Vakuumverfahren bekannt, das ist die Technik, die heute am häufigsten zum Einsatz kommt. Durch die besondere Technik kann der Austritt von Schimmelpilzsporen bei der Estrich-Dämmschicht-Trocknung vermieden werden. Sie gilt daher aus gesundheitlicher Sicht als unbedenklich.